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Der Merci-Chor der Pflege

Ein wundervolles, gesundes, gutes, neues Jahr.

Freunde – endlich!

Es ist mir gelungen, mein klitzekleines Technikproblem in den Griff zu kriegen, um eine neue Podcast-Folge zu kreieren.

Also nix mit einem Jahresrückblich – ist es eben eine Vorausschau. Warum auch nicht!

Und während ich knobelnd und nerdig an der Tastaur saß, kochte Monja in Berlin ein Essen zusammen, bei dem einen – ZURECHT – der Sabber aus dem Mundwinkel laufen könnte. Damit ihr euch ein Bild davon machen könnt: Bitte sehr:

Monja kocht Fisch. Oder Füsch, wie der BerlinerIn sagen würde. Mit Schaumgedöns obendrauf. Ich aß übrigens Sauerkraut. *seufz* (Foto: Monja, the godmotheroffishcooking)

Wir haben zusammen in dieser Podcast-Folge uns ganz was feines ausgeheckt. So ganz spontan aus der Hüfte. Und es gibt sogar was zu gewinnen – Überraschung!!!!

*Ist das schon Werbung, was nun folgt?* Pffff *WERBUNG*

Na gut – Ihr müsst hier ein bisschen was euch ausdenken.

Aber dann bekommt ihr das beste Cartoon-Sketch-Kritzel-Retter-Buch der „Nullschicht„ever, ever, ever von Medi-Learn. „Der wahrscheinlich beste Zeitvertreib für alle kreativen Köpfe im Rettungsdienst, in der Hilfsorganisation, in der Feuerwehr oder im Krankenhaus.“

Die Nullschicht ist ein 60 Seiten dickes Heft, voll mit Cartoons, Artikeln und kreativen Spielen – wie RTW Versenken, Malen nach Zahlen, Finde den Fehler sowie Cartoonentwürfte zum Vervollständigen. Dolle Sache. I love it. Alle kostenfreien Exemplare der Nullschichten sind vergriffen!

(Was du auf Seite 22 lesen wirst, wird sich umhauen! So wie mich!)

Und ich werfe sie unters Volk quasi – also halt gegen gute Ideen.


Mit freundlicher Genehmigung von Medi-Learn und einem dicken Danke dafür von mir!

Um was es geht – das müsst ihr euch schon selbst anhören – im neuen Podcast. Wir maulen ein bisschen über Pflegewerbungsgrütze, ergötzen uns an leckerem Essen und unterhalten euch und uns über die Zukunft.

Der Hörspaß beträgt 43:57

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Mein Leben als Influencerin

Manchmal träume ich davon, wie ich mein wunderbares Leben noch wunderbarer machen könnte. Wie ich stinkreich werden würde. Auch in  – oder trotz – Pflege.

(Ich überhöre das hemmungsloses Gelächter vom Pflegepersonal)

Influencer müsste man sein! (Das ist keine Grippe – das sind äußerst wichtige Menschen, die unfassbar bedeutende Dinge machen. Heißt es.)
Wenn man „Pflege-Influencerin“ wäre, würde alle Welt wissen wollen, was man zum Frühstück isst (Werbung für Frühstücksflocken= Zaster), mit welchem Duschbad man sich erfrischt (Werbung=Zaster), womit man seine geschmeidige Dienstkleidung aufpeppt (Ihr ahnt es: Werbung= Zaster) sowie an welchem Getränk man nach Dienstschluss nippt oder es sich in die Kehle schüttet – je nach Arbeitsaufkommen. Ich würde einen Hashtag nach dem anderen reinknallen und anschließend die Hand für meine monetäre Vergütung aufhalten.

Am Abend würde ich  in einem gesponserten, hübschen Kleidchen auf irgendwelchen wichtigen Feier lustwandeln und angeregt, aber in lockerem Ton über die Wichtigkeit der Pflege plaudern. Das müsste ganz leicht daherkommen, denn in seiner Freizeit  möchte sich keiner mit schwerwiegenden Problemen befassen. Auch lustig sollte es sein- aber da mangelt es mir an Themen ja nicht wirklich. Und auch ein bisschen ernsthaft. Man möchte ja die Menschen „draußen“ auch ein bisschen sensibilisieren. Aufmerksam machen.

Es würde also laufen – in meinem Job als Pflegeinfluencerin

Die Werbewelt würde endlich feststellen, dass wir unfassbar viele Menschen in Gesundheitsberufen – vor allem Frauen – sind. Und für die dreht es sich nach Feierabend ebenfalls um so wichtige Dinge wie:

  • Welcher Nagellack hält wirklich an freien Tagen?
  • Was für ein Nagellackentferner entfernt wirklich alles gründlich und schnell, ist dabei aber gleichzeitig schonend? ( Drei Minuten vor Dienstbeginn muss es schon mal schnell gehen, weil man es irgendwie verschlafen hat, sich Knallrot, Rubinmatt oder „Sinners Mood“ rechtzeitig vom Nagel zu kratzen.)
  • Welches Make-Up kann ich auch an heißen und stressigen Tagen bedenkenlos tragen?
  • Welche Wimperntusche verläuft nicht, wenn der hübsche, heiße Arzt/Pfleger/Verwaltungstyp um die Ecke kommt?
  • In welchem Entspannungsbad  aalt sich das Gesundheitspersonal am besten?
  • Welche Hydro-Energy-Maske beseitigt die Spuren des Nachtdienstes am schnellsten?
  • Welche Schuhe sind so bequem wie hübsch und entsprechen auch dem noch dem Standard der Arbeitssicherheit?
  • Welche Unterwäsche klebt nicht am Körper?
  • Welcher Energyriegel gibt wirklich Power an einem anstrengenden Tag?
  • Welches Getränk macht müdes Pflegepersonal munter?
  • Was hilft gegen „Quellwasserbeine“?
  • Welcher Instandscheiß verspricht schnellste Sättigung?

Merkt Ihr war?

Mit der Macht der Pflege würden Umsätze steigen, weil hier jemand aus Fleisch und Blut – also quasi total authentisch – (da wird ja immer wahnsinnig Wert drauf gelegt) – spricht/schreibt/vor sich hin blubbert/vlogt/bloggt.

Eine*r von vielen.

Dann kam die Coral – Werbung.

Was hab ich mich amüsiert über diese Bilchen von irgendwelchen Stars,  die so porentiefc rein und unschuldig mit ihrer Flasche Waschmittel im Bett sitzen oder auf Rädern mit völlig unangebrachten, unpraktischen Fahrradkörben? Das alles könnt ihr hier nachlesen. Es ist kurios wie albern. So dämlich, wie lustig. Mein Humorzentrum hat es jedenfalls getroffen.

Das, was da Coral gemacht hat, könnte Pflege auch. Locker aus der Hüfte.

 

Ich  habe – aus reine Lust und Freude (Ohne Zaster – wie schade. Ich hätte die Firma mal anschreiben sollen) tatsächlich eine Falsche Coral mit in die Notaufnahme genommen, um blödsinnige Werbung nachzuspielen.

Coralverband
So weiß wird es nur mit Coral

 

Coralwerbung
Was in keiner gut sortierten Notaufnahme fehlen darf…

 

Coralwerbung
Strahlende Sauberkeit im Wäscheschrank – dank Coral!

Coralwerbung
Mit Coral würde das nicht passieren!

 

Liebe Werbungsfuzzis: Merkt ihr, was euch entgeht?

Ein gigantisch, zahlreiches Publikum geht euch durch die Lappen, weil ihr wenig zielorientiert seid. Die meisten Menschen verlassen sich darauf, was ihre Freunde/ Kollegen empfehlen und mögen. Ihre Erfahrungswerte sind es, die Kaufentscheidungen prägen.

Nicht Püppchen, die in der Gegend mit ihrer Pulle Waschmittel sitzen. Nicht hübsche Bengels, die vor der Waschmaschine hocken oder vor Graffitis stehen.

 

Ach ja. So wäre das. Mein aufregendes Leben als Influencerin. Aber wann hat Werbung jemals auf Kunden gehört? Und wann ist jemals eine*r aus der Pflege reich geworden?

 

 

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