In dieser Folge des Podcast spreche ich nicht. Das macht er hier:

91-jährig lässt er sich von techischem Schnickschack nicht stören und liest in seinen Aufzeichnungen der Vergangenheit

Bei einem unserer Gespäche erzählte er mir von seiner Zeit in russischer Gefangenschaft. Und davon, wie er – als er wieder zurück war – alles aufschrieb.

„Zwischen den Seiten dieses Heftes hab ich alles gelassen. Ich schrieb mir alles von der Seele. Heute les ich es und könnte auch was anderes lesen. Es ist vorüber.“

Er lieh mir sein Heft.

Ich war sehr berührt, seine Geschichte zu lesen. Seinen Verlust des Freundes am 1. Tag des Kriegsendes. Die Angst. Die Ungewissheit. Den Hunger. Und auch den Schalk, der zwischen all dem immer wieder hervorlugt. Und es ist auch die Geschichte eines Erwachsenwerdens. Heute Bauernbub – morgen Soldat, der schnell noch für das Vaterland den Krieg „herumreißen“ sollte.

Taucht ein mit mir in diese Geschichte. Hört zu. Damit es sich Geschichte nie wieder wiederholt. Das Grauen einen Krieges. Hört die Geschichte eines Jugendlichen. Ja – fast noch eines Kindes, die hier Raum findet.

Seinem Alter geschuldet gibt es sein Tagebuch in mehreren Teilen.

Teil 1: Dauer 22:27

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