Ich will, dass du bist

Eine meiner Kolleginnen war da und hat mir ein Geschenk mitgebracht. Einfach so. Weil sie mich so mag.

Immer mal wieder bringt sie mir was mit und es rührt mich jedes Mal aufs Neue. Mal sind es bunte Socken, die – verziehrt mit einem kleinen, liebevollen Satz dazu – in meinem Spind liegen. Mal ist es eine Eulenlichterkette.

Hier könnt ihr Ausschnitte aus dieser Lichterkette bewundern. Weil sie so schön ist, dreht sich der Engel hin und her und kann sich nicht entscheiden, welche Seite die hübschere ist.

 

Und dann fiel mir dieser Spruch ein:

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„Was immer du liebst, von dem willst du, dass es sei“, heißt es  bei Augustinus

Ein Geschenk – und mag es noch so klein sein – ist eine Art Liebeserklärung. Ein Zeichen, wie wichtig man jemanden ist.

Wir sollte viel öfters Geschenke machen. Eine Kleinigkeit, eine Umarmung, ein Satz, wie wertvoll der andere für unser Leben/Arbeit/Familie  ist.

Das wollte ich gerne mit euch teilen. Weil ich mich so freue. Weil mein ganzer Bauch mit Wärme und Liebe gefüllt ist.

Damit geh ich jetzt in die Spätschicht. Und wenn ich nach Hause komme, leuchten mir die Eulen den Weg in die heimische Wohnstube.

 

 

 

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Von Ingeborg Wollschläger

Dreißig Jahre war ich Krankenschwester und davon über zwanzig Jahre in einer Notaufnahme beschäftigt. Im März 2020 erschien mein Buch „Die Notaufnahmeschwester - ein Alltag zwischen Leben, Tod und Wahnsinn“ im Penguin Verlag. 2018 kehrte ich der Pflege den Rücken und bin seitdem als Seniorenreferentin für die Betagten meiner Kirchengemeinde zuständig. Gepflegt wird nun nicht mehr: Jetzt wird "gehegt". In Gruppen und Kreisen, Gottesdiensten und bei jeder Menge Hausbesuchen bin ich mit den Seniorinnen und Senioren in engem Kontakt. Mit großem Interesse lausche ich dort den Geschichten der alten und manchmal auch sehr weisen Menschen. Der wahre Luxus meines derzeitigen Berufes ist, dass ich Zeit habe, mir Lebensgeschichten anzuhören. Ich darf nachfragen und bekomme fast immer Antworten. "Nebenbei" bin ich freiberufliche Journalistin für das Radio (u.a. Klassik Radio) sowie Mitglied der Redaktion des „Evangelischen Sonntagblatts aus Bayern“. Ich habe drei Söhne, einen Halbtagshund und liebe Suppe.

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