Suche

notaufnahmeschwester

Die Counter Terroristen lauern hinter der nächsten Ecke

Ein neuer Podcast. Hurra.

 

Podcastspaßdauer: 42:44 min

img_20180107_163538675686954.png

Mit Daniel begebe ich mich nach „Damals“. Das Internet. Unendliche Weiten. Noch gänzlich ohne YouTube, Insta oder Facebook. Es war ein Gebiet, dass zunächst nicht jedermann zugänglich war. Dafür war es verheißungsvoll. Schnell. Hart und sehr, sehr spannend. Ungefähr so, wie heute die Notaufnahme, in der Daniel jetzt arbeitet.

Daniel ist ein Beispiel dafür, wie Internet Skeptiker,  Zocker und -Angstmacherpaniker eines Besseren belehrt werden könnten: Anstatt Terrorist zu werden, ist aus dem Zocker ein Pflegemensch geworden.

Wenn ihr diesen Podcast hört – werte Freunde – seid Ihr ebenfalls einen großen Schritt weiter, sollte uns dereinst eine Zombie-Apokalypse heimsuchen.

Ebenfalls könnt ihr staunen, wie die Bestimmung von Vitalparameter einen zu einem ziemlich guten Pokerspieler machen können.

Und was bitte schön hat das alles mit einer Notaufnahem zu tun? Spielen hilft. Nicht bei jedem – aber bei Daniel bestimmt. Denn den Rat von Yoda hat er befolgt. Jetzt dient es ihm.

 

Yoda
So ein ähnliches Meme könnt Ihr übrigens selbst erstellen mit dem Meme Generator. https://imgflip.com/memegenerator

Der Nerd in mir klatscht jedenfalls begeistert in die Hände.

Die Schildkröte

Eine meiner liebsten Reinigungsdamen hat mir ein Bild von ihrer Schildkröte gezeigt. Eigentlich ging es eher um die Frage, wie und wo man Bilder vom Smartphone entwickeln kann.
Die Schildkröte sah aus wie eine ganz normale Schildkröte.

 

Turtle Cleaning GIF - Find & Share on GIPHY

„So klein war sie, als ich sie bekam!“, und sie zeigt mir mit der Hand, wie winzig sie vor Jahren war.
„Ich habe sie seit 19 Jahren.“
Sie liebt Tiere.

„Früher in Sarajevo – in einem anderen Leben – hatte ich viele Tiere. Hunde und Vögel und Katzen. Aber dann kam der Krieg und dann verschwanden nach und nach alle Tiere.
Zum Schluss hatte ich nur noch einen Kanarienvogel. Und dann hatten wir auch für ihn kein Futter mehr. Und dann  hab ich ihn in meine Hände genommen und frei gelassen. Ach – das war schrecklich!

 

Der ganze Krieg war schrecklich. Wir hatten Mehl und Milchpulver und Dosenfisch. Das war alles. Ich war mit Zwillinge schwanger. Aber eines hat nicht überlebt.
Das war 1994. Aber jetzt lebe ich und mein Kind  und die Schildkröte ist toll.

Wenn ich heute Musik anmachen, dreht sich die Schildkröte im Kreis. Und wenn ich nach Sarajevo fahre, ist jeder bereit, in dieser Zeit meine Schildkröte zu hüten, weil alles so einfach mit ihr ist. “

Gedankenschnipsel – für die Dauer einer Zigarettenlänge – die ein das große Ganze im Schlidkrötenkleinen im Vorübergehen erzählen. Sie lassen diese andere Leben aufflackern für einen kurzen Moment wie das Schnippen des Feuerzeuges.

Sie erzählt es mir nebenbei und eigentlich auch nur wegen der Fotoentwicklungsgeschichte.

Und möglicherweise mag ich sie jetzt noch mehr als vorher.

 

Nocebo – du Lauch!

Bing. Bing. Bing. Bing. Bing.

Ein tiefer, fast schon kehliger Ton. Nicht der hektische, viel höhere, atemlose Alarm für den Notfall.

Das kleine Läuten des Alarms ist bis in die letzten Zimmer zu hören. Zumindest für die feinen, geübten Ohren. Irgendwas passt nicht: Knick in der Leitung, merkwürdiger Blutdruckwert. Der Alarm ist harmlos, aber „bingbingbingt“ ununterbrochen.

Man wird ja mit den Jahren immer geräuschempfindlicher- vor allem, wenn keine offensichtliche Not da ist. Bei zig Monitoren, die in der Notaufnahme stehen ,piepst, und alarmt es immer irgendwo und allenthalben. Dazu kommt das Schrillen des Telefons, das aus unerfindlichen Gründen nicht leiser gestellt werden kann. Alle reden mit-und durcheinander, schwerhörige Patienten werden angeplärrt laut angesprochen und und und. Die Tür geht auf und der Rettungsdienst kommt und ihre Geräte hat den größten piepsen am lautesten. Aber die müssen ja auch durch die Lande fahren und der Straßenlärm und das Scheppern der Autos muss ja irgendwie übertönt werden. Nicht das der eine – der wichtigste – Herzschlag am Ende nicht überhört wird. 

Bing. Bing. Bing.

„Stört dich der Alarm nicht?“, frage ich scheinheilig ironisch den jungen Kollegen?

„Aber nein!“, antwortet er artig.

Ich möchte ihn ein bisschen hauen und dazu bei jedem „Hau“ sagen: „Aber deinen Patienten vielleicht – du Pappnase!“ Mach ich aber nicht. Ich bin meistens ein netter Mensch und da haut man seine Kollegen nicht. Vor allem die nicht, die noch neu sind und diesen „Ohrenüberhang“ noch nicht haben.

Ich drücke den Alarm weg. Der jugendliche Kollege wird ein Referat über Nocebo hören. So wie ihr – werte Freunde.

So schön es auch ist, dass der Alarm den Kollegen nicht stört, weil er es kennt und einschätzen kann: Der Patient kennt es nicht. Er hört ein permanentes „Bing. Bing. Bing.“

Im besten Falle hat der Patient einschlägige Krankenhausserien schon mal geschaut. Im schlimmsten denkt er: „Oh mein Gott. Alarm! Ich bin tatsächlich unfassbar krank. Ach du liebe Zeit. Die ganze Zeit der Alarm wird ein schlechtes Zeichen sein. Ich fühle mich  gleich noch kränker/schwächer/ blümeranter als je zuvor.

Nocebo – du Lauch. Ich hör dir trapsen.

vegetables-1939663_960_720
Der Lauch in voller Schönheit. Bildquelle: Pixabay

Den Placeboeffekt kennen die meisten Menschen mittlerweile.

Der Nocebo-Effekt ist das negative Gegenstück zum Placebo-Effekt. Die Begriffe kommen aus dem Lateinischen. Placebo steht für „Ich werde gefallen“. Dieser Effekt tritt ein, wenn ein Mittel ohne Wirkstoff, also ein Scheinmedikament, Schmerzen lindert. Beim Nocebo-Effekt ist es genau andersherum. Der Begriff bedeutet „Ich werde schaden“. Beim Nocebo-Effekt handelt es sich um negative Reaktionen des Körpers auf eine medizinische Behandlung – hervorgerufen durch negative Einstellungen, Angst oder frühere negative Erfahrungen.

Da, wo mit Hilfe der Placebo-Effekte Schmerzen gelindert werden können oder gar geheilt, verschlimmert der Nocebo-Effekt Beschwerden. Es treten sämtliche Nebenwirkungen eines Medikaments auf und überhaupt passiert alles nur denkbare. Quasi „worst case ever, ever, ever“.

Seele und Geist interagieren mit dem Körper aufs vortrefflichste.

Das, was ich erwarte, tritt ein. Woran ich glaube, passiert.

Prinzipiell geht es bei dem Nocebo-Effekt zu allererst einmal um eine Reaktion auf ein medizinisches Präparat. Die Pharmafirmen sind aufgrund immer strengerer Sicherheitsbestimmungen verpflichtet, jede Nebenwirkung, die jemals irgendwo aufgetreten ist, im Beipackzettel aufzulisten – und sei sie noch so selten. Wer einmal aufmerksam den Beipackzettel eines „normalen“ Schmerzmittel liest könnte sich entsetzten und grauen, was man alles davon bekommen könnte. Auch, wenn die  Wahrscheinlichkeit größer wäre von einem Blitz erschlagen zu werden, als „Pusteln“ zu bekommen. Hauptaufgabe eines Beipackzettels ist letztlich nicht die allumfassende Information des Patienten – Pharmakonzernen geht es in erster Linie darum,  mögliche Schadensersatzansprüche zu vermeiden.

Doch Medikamente sind das eine. Im Krankenhaus erleben wir oft, wie dieser Nocebo-Effekt loslegt, wenn oder wie  „wir“ – das medizinische Personal – mit Patienten sprechen. Wir erleben es jeden Tag, dass eine Behandlung oder eine Diagnose praktisch bei jedem Menschen andere Folgen haben kann. Was auch oft an unsere Sprache liegt. Oder an nicht ausgeschaltete Monitoren. An Geräuschen aus dem Nebenzimmer. An Geplauder auf dem Flur über jemanden ganz anderen – das aber der Patient nicht weiß und auf sich „umdichtet“.

Das medizinische Personal verwendet oft eine Sprache, die dem Laien nicht vertraut ist. Ich bekomme selbst immer „Mufffensauen“ wenn ich in der Autowerkstatt bin und die Muffen nicht ganz dicht sind. Ich hab keine Ahnung, was das bedeutet – aber es hört sich teuer und schlimm an.

Der amerikanische Kardiologe und Friedensnobelpreisträger Bernhard Lown hat einmal den schönen Satz geprägt:“Ich kenne nur wenige Heilmittel, die mächtiger sind, als ein sorgsam gewähltes Wort“.

Denn in Krankheit und Unsicherheit legen Patienten jedes Wort auf die Goldwaage.

Nun kann man in Streß und Hektik nicht jedes Wort gewienert und geschrubbt sorgsam auf diese Goldwaage lege. Aber man sollte sich bewusst werden – wenigstens so hin und wieder – was man alles damit anrichten kann.

All diese täglichen, sorglos vor sich hingeblubberten Sätze: Eine kleine Auswahl:

„Das wird jetzt etwas weh tun!“(Ahhhhhhh! Es fehlt nur noch der Trommelwirbel.)

„Ist Ihnen übel?“ (Jetzt, wo sie es erwähnen…)

„Melden Sie sich, wenn Sie Schmerzen haben.“ (Ich wäre die erste, die „Hier“ schreien würde)

„Sie brauchen jetzt keine Angst zu haben.“ (Hat eigentlich jemals schon einer diesem Satz Glauben geschenkt? Außer, dass Panik ausbricht!)

„Probieren wir doch mal dieses Mittel aus.“ (Ja bin ich denn ein Versuchskaninchen?)

„Bei einigen Patienten ganz gute Ergebnisse.“ (Ich bin aber nicht „einige Patienten“)

„Wir legen ihnen jetzt eine Nadel!“ (Freunde: Nadel gibts bei Stricken. Nicht in der Medizin. Das sind Zugänge. Keine Nadeln!)

„Dann machen wir Sie jetzt fertig!“ (Vorbereitung zur Operation. Bei dem Satz wäre ich auch schon fertig!)

„Wir schläfern Sie jetzt ein.“ (Hahaha. Wie lustig! *nicht*)

„Wer hat den Giftschlüssel?“ (Als unkundiger Patient würde ich jetzt sehr unruhig werden. Die wollen mir Gift verabreichen??? Dabei sind stark wirksame Medikamente gemeint , die gut helfen. Es nah nicht das Gift – es naht erstklassige Hilfe!)

„Wollen sie, dass alles gemacht wird?“ (-so fragte mal eine junge Ärztin die Angehörigen bei einem Patienten an seinem offensichtlichen Lebensende. Sie meinte intensivmedizinische Maßnahmen. Alles? Machen? Jeder, der deinen Angehörigen liebt und in dieser Sprache nicht zuhause ist, würde hier nie auf die Idee kommen zu sagen: „Aber nein. Das lassen wir jetzt so.“ Natürlich will man das beste für den Angehörigen und nie das Gefühl haben, nicht „alles unternommen zu haben. Worüber nicht gesprochen wurde war, was es bedeutet, „alles“ zu machen, wohin es führen würde und was es für den Patienten bedeutet.)

„Sie werden jetzt in viele dünne Scheiben geschnitten.“ (Computertomografie)

„Sie sind ein Risikopatient.“

„Sie tragen eine Zeitbombe in Ihrer Brust.“

„Ihr nächster Herzschlag könnte Ihr letzter sein.“

„Wir müssen das bekämpfen!“

Freunde: Wer so spricht muss sich nicht wundern, wenn sensible Zeitgenossen vor Angst schlottern.

Wer allerdings erlebt hat, wie Worte auf Patienten wirken können wird sich bemühen, eine Sprache zu finden, die passend ist. Und glaubt mir: Ich habe es erlebt und mich oft geschämt – leider oft erst hinterher. Aber das ist der Vorteil: Wer es einmal „verkackt“ hat, wird es beim Nächsten schon viel besser machen!

Wer sich selbst im Leben beobachtet weiß, wie man so als Mensch tickt und wie man  wider besseren Wissen in sämtliche Falle latscht.

Man schätzt Individualität. Das Gefühl, nicht 08/15 zu sein. Eine günstige Creme kann nie so wirksam gegen Augenringe sein, wie ein teures, edles verpacktes Produkt. Spritzen wirken immer besser als Tabletten. Teure Tabletten sind wirksamer als günstige. Denn an das Original kommt nie ein nachgemachtes Medikament mit anderen Namen dran. Das weiß man doch!

Ommas einfache Küchenpsychologie gilt auch im Krankenhaus. Da noch mehr, weil hier der Mensch auch besonders schutzbedürftig ist. Es trifft hier auch nicht nur die ganz Seniblen unter uns – sonderen jeden. Selbst wir können vor der Kraft der Gedanken nicht halt machen: Stellt euch nur mal vor, ihr schnappt ein: „Oh- das sieht aber gar nicht gut aus!“ Und dann lassen wir euch mit den Worten mal die nächste halbe Stunde einfach nur sitzen. Hui- da ist aber was los in eurem Kopfkino. Ich schwöre!

Dabei hat es derjenige, der es ausgesprochen hat vielleicht in einem ganz anderen Zusammenhang gesagt. Oder ein „das sieht nicht gut aus, ist aber leicht zu beheben“ gemeint. Was aber völlig wurscht ist. Man hat es gehört und das Wort trägt Frucht – wie es in der Bibel so treffend gesagt wurde.

Oder die Geschichte mit dem Blutdruck: Einmal aus Spaß gemessen. Hups. Ganz schön hoch. Google sagt auch, dass das deutlich über dem Normwert liegt. Ihr seht euch schon mit Schlaganfall und Herzinfarkt darnieder liegen. Also messt ihr noch mal. Noch höher. Aber das kann doch nicht sein! Ich bin doch immer gesund. Leichte Panik macht sich breit. Tief durchatmen und noch einmal messen. Immer noch deutlich zu hoch. Ihr seht: die Gedankenspirale ist voll im Gange.

Unzählige dieser Menschen habe ich gemessen, beruhigt und „angeschnurrt“. Sorgen nehmen. Den Gedankenfokus ändern. Damit kann man viel erreichen. Den Rest übernimmt die moderne Medizin.

Es ist wie die Geschichte mit dem rosa Elefanten: Wenn man keinesfalls an ihn denken soll ist die Welt plötzlich voll von rosa Elefanten.

Der Fokus – gerade im Krankenhaus muss also im besten Falle so sein, dass diese Gedanken erst gar nicht entstehen. Im besten Falle! Und er ist natürlich oft gerade außer Haus. Man will es nicht verschweigen.

Aber wenn man sich darüber mal ernsthaft Gedanken macht, wird sich bei demjenigen der spricht etwas ändern. Weil keiner möchte, dass der andere sich ängstigt.

Es geht nicht darum, alles was „schadet“ zu verschweigen. Aber man kann es in andere Worte packen und so erklären, dass es dem andern wiederum „nützt“.

Beipackzettel kann man lesen oder wegschmeißen wie man will. Trotzdem stimmt es ja, was drin steht. Auch wenn jeder Pups aufgelistet ist: es gibt ihn. Daran ist nicht zu rütteln. Ich kann aber den Fokus auf das, was wirkt und zählt legen. Ein Antibiotikum hat viele Nebenwirkungen- es bekämpft aber auch den Erreger und das ist in der Therapie vorrangig. Eine Chemotherapie ist für viele ausschließlich reines „Gift“, bewirkt aber auch, dass Metastasen dadurch unschädlich gemacht werden und somit mein Leben verlängert werden kann. Gift oder Heilung – das ist auch Aufgabe des Personals, den Fokus des Patienten darauf zu lenken. Aufklärungsbögen sind heute mehrere Seiten lang. Dazu kommen noch die Zusatzinformationen in dem individuellen Fall, die alle mit Tod und Verwesung enden.

Keine Frage: der Patient gehört gescheit aufgeklärt. Aber wie ist eben die Frage. Je mehr man hört, desto mehr verliert man aus den Augen um was es eigentlich geht. Ich war mal bei einem Narkoseaufklärungsgespräch dabei, in dem der Patient fast umkam vor Sorge bei der Geschichte mit dem „sie können dann nicht mehr selber atmen und das macht dann die Maschine für sie“. Durchgedreht ist er. Das war eine ganz schreckliche Vorstellung für ihn.

Google ist heute eines der Hauptquellen, aus dem sich der Mensch seine Informationen holt. Und bei den meisten Patienten die dann mit ihrer oft schon fertigen Diagnose kommen fehlt eigentlich immer noch der Satz: „…oder halt Krebs“.

Jo. Und dann plaudert man lange. Woher stammt die Information? Wie ist sie einzuordnen und dergleichen mehr. Oft ist es dann halt doch nur ein Pickel und kein Krebsgeschwür im Endstadium und die Seite von Google war sehr interessiert an der wunderbaren Geldvermehrung durch den Kauf scharlatanischer Tinkturen.

Das sagt aber einem kein Internet – das sagt einem ein Arzt. Im besten Falle so, dass er verstanden wird. Und nach einer Untersuchung. Keine Diagnose durch die Hose.

Es ist eine Gratwanderung zwischen: Ich rede mit den Mund fusselig, damit ich verstanden werde und: Halt – hier rede ich so wenig wie möglich, denn das verwirrt und macht Angst. Beides hat seinen Platz. Beiden kann man versemmeln ohne Ende.

 

Die Kraft der positiven Affirmationen ist keine Spinnerei.

Oder um mit meiner Omma zu reden: „Was du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu!“

Also lasst uns auf unsere Worte achten. Denn wir selbst wollen es für uns auch.

 

 

Lesenswerte Literatur dazu: „Die verlorene Kunst des Heilens“ von Bernhard Lown oder „Das sieht aber gar nicht gut aus“ von Werner Bartens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immerhin keine Rippfellentzündung!

„Schwester. Ich kann momentan nicht so gut schnaufen atmen. Und es sticht immer so am Herzen! Ich glaube, ich hab eine Rippfellentzündung!“

Oha!

heart-34655_960_720
Bildquelle: Pixabay

Der ältere Herr wird in den Behandlungsraum gebeten und das Krankenhausprozedere beginnt:

  • Nackig obenrum
  • Formschönes Untersuchungshemd an. (Kein Totenhemd- auch wenn es viele meinen mögen. Das hat nicht dieses umwerfend, leicht floral angehauchte Muster. Nur mal so nebenbei.)
  • Ein warmes Plätzchen auf der Liege (Nicht Bahre! Da bin ich eigen. Wo ich  gerade so schön im Erklärbärsupermodus bin)
  • EKG-Monitoring, Blutdruckmanschette, Sauerstoffmessgerät („Schwester – warum leuchtet es rot?“ „Weil es das kann!“  Ich schwöre, diese Antwort ist nicht von mir!)
  • 12 Kanal EKG
  • Blutabnahme
  • Plauderstündchen.

Die Standards sind geklärt und haben sich bewährt.

Arg gestresst ist der Patient. In seinem Laden  – obwohl er das Rentenalter längst überschritten hat – geht es drunter und drüber. „Ohne  mich geht nichts, sage ich ihnen. Gar nichts!“ Die Aushilfen wollen nicht so, wie er sich das denkt. Fegen mögen sie nicht, obwohl es aussieht wie Sau. Kisten stapeln können sie nicht, weil sie es alle im Rücken haben.

„Was zahlen sie ihnen denn?“

Wenn man so inniglich im Leid zusammensitzt, den Arm massiert, um die schönste Vene zu finden, spricht man oft Klartext.

Er nennt einen Betrag unter dem Mindestlohn. Nun.

„Viel Ansporn ist das nicht!“

Er seufzt schwer.

„Alles faule Schweine!“

„Ja. Oder so!“

Die Vene ist gefunden, das Blut „literweise!!!“ abgenommen

„Haha. Da macht ihr doch Blutwurst heimlich aus den Resten Haha, kleiner Scherz. Muss ja wohl erlaubt sein!“

„Hahaha, hab ich ja noch nie gehört. Ganz köstlich, dieser kleiner, fade Scherz!“

„Ich kenn mich nämlich aus. Der Cousin ist Arzt. Alles Halsabschneider und Kurpfuscher!“

„Was für ein Glück, dass sie jetzt im Krankenhaus sind und nicht beim Cousin!“

Werte Leser – sie sehen: ein überaus amüsanter Zeitgenosse. Humorvoll. Einer, der das Leben kennt. Der weiß, wo der Bartel den Most holt. Wo beim Frosch die Locken sitzen.

 

Nach einiger Zeit sind die Laborwerte da, die Lunge geröntgt, der Mann von Kopf bis Fuß untersucht.

„Hab ich eine Rippfellentzündung?“

„Nein. Aber Anzeichen für einen Herzinfarkt.“

„Ach so. Na dann. Immerhin keine Rippfellentzündung!“

„Aber Herzinfarkt ist schlimmer!“

„Aber es ist ja keine Rippfellentzündung. Und das wollte ich ja ausschließen. Ich geh jetzt  heim.“

„Äh. Besser nicht. Sie haben Anzeichen für einen Herzinfarkt! Da wäre es gut, wenn sie zur Beobachtung hier blieben!“

„Na – aber das geht auf keinen Fall! Zuhause fegen die Jungs ja nicht, wenn ich da bin. Nein, nein. Ich komm dann halt morgen noch mal. Weil – ich hab ja Gottseidank keine Rippfellentzündung. Das wollte ich ja nur wissen. Mein Onkel starb daran und das macht mir dann immer ein wenig Sorgen!“

„Die Wahrscheinlichkeit, an einem Herzinfarkt zu sterben ist aber ungleich höher als an einer Rippfellentzündung!“

„Aber die hab ich ja jetzt nicht!“

„Nein. Die haben sie nicht!“

„Dann geh ich jetzt heim!“

Die Ärztin ist ratlos. Sie ist mit einer Engelsgeduld gesegnet. Aber hier wird es schwierig. Ehr so: Wie sag ich s meinem Kinde?!

Ich schalte mich ein. Ich hab nicht so eine Engelsgeduld. Also hier zumindest nicht.

„Sie haben das schon umrissen, dass es ein „Morgen“ vielleicht nicht gibt? Ein Herzinfarkt kann tödlich sein – wie sie sicherlich wissen.“

„Jaja. Aber ich wollte ja nur abklären lassen, ob ich nicht vielleicht eine Rippfellentzündung habe! Und jetzt machen sie mir das Ding raus!“ Er zeigt auf den Zugang. „Ich habs eilig!“

Wir diskutieren hin und her. Es ist kompliziert. Vielleicht ist sein Hirn bei den Wollmäusen seines Ladens – oder sie haben – aufwirbelnd- sein Hirn so zugestaubt, dass er für keinerlei Argumente zugänglich ist.

Er geht. Schließlich hat er ja keine Rippfellentzündung. Er unterschrieb – ohne mit der Wimper zu zuzucken- den Aufklärungsbogen, bei dem die Ärztin Schritt für Schritt die möglichen Gefahren mit ihm durchging. „Geben sie mir jetzt endlich den Stift!“, grunzt er etwas sehr unwillig.

So ist der Mensch auch. Er macht sich Sorgen. Er hat Angst. Aber auch einen Plan für „danach“. Den gilt es einzuhalten. Komme, was da wolle. Aber sowie er beruhigt ist, geht es weiter. Schließlich war es in diesem Falle ja keine Rippfellentzündung. Also keine Panik.

Vielleicht hätte ich ihm ein bisschen Berthold Brecht vorsingen sollen: Das Lied von der Unzugäglichkeit menschlichen Planens.

Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht schlecht genug.
Doch sein höhres Streben
Ist ein schöner Zug.

 

Die  Ärztin und ich irrten ein wenig durch die nächsten Stunden und konnten den Mensch an sich und hier im speziellen nicht verstehen. Obwohl wir es wirklich gerne hätten.

 

Das halbe Herz

Die Geschichte ist ganz schnell erzählt. Der baumlange, neue und nette Arzt hatte mit am letzten Tag ein sehr süßes „Auf Wiedersehen- es war so schön mit dir“ mit auf den Weg geben wollen.

Er stand im Flur, als ich vorbei eilte.

„Notaufnahmeschwester, weißt du was das ist?“

img_20180418_1003367533097472075858862.jpg
Ein halbes Herz…

„Lieber baumlanger, neuer und netter Arzt – ich habe keine Ahnung. Deine „Maße“?“

„Liebe Notaufnahmeschwester – es ist ein halbes Herz! Schau:“

img_20180418_1003511565854126548320054.jpg
…schließt sich zu einem ganzen Herz. (Also wenn man es weiß….)

Sagen wir mal so: der Preis für den besten Flirt-mögen-geständnis-verhinderer ist mir sicher. Anders ausgedrückt: Ich habs verkackt.

Da kriegt man einmal ein wunderbares Geständnis zu hören und dann das.

So oder so: Es wird mir im Gedächtnis bleiben. Auf immer – lieber baumlanger, neuer und netter Arzt.

 

Die „Notaufnahmeschwester“ packt aus

Lieschen Müller – „Ich bin Unfallchirurgin und Mutter. In meinem Alltag bewege ich mich mit maximaler Präzision zwischen Skalpell und Sandkasten hin und her. Aber meistens siegt das Chaos“ – hat mich interviewt. Wie es war. Und wie es sein wird.

Wer pennt wird angemalt!

Dies ist meine die Erfolgsgeschichte, wie ich die Technik in Griff bekam. Ein neues Schneideprogramm, ein „Lame-Dings“ (der Kenne wird wissen, wovon ich spreche) und zwei Spuren haben mich die letzten Tage für diesen Podcast nervlich zerrüttet auf Trab gebracht.

Doch nun ist er da.

Taucht ein in die wunderbare Welt von elektrischen Saugrobotern und ihren Tücken, über Alexa, die es nicht drauf hat sowie einer alten Katze samt einem wunderbaren französischen Wort, das mein Herz im Sturm erobert : dégueuler

 

cat-2083492_960_720
Eine alte Katze, die ständig bricht will keiner sehen. Daher dieses niedliche, kleine Ding! Bildquelle: Pixabay

 

Begleitet Alex und mich auf dem „Jail-Run“ durch die Notaufnahme und hört vom Abschiedsschmerz  und Neuanfang und einem Paar vererbter Schuhe, die so wunderbar zur Augenfarbe passen,.

Es ist stellenweise sehr romantisch – oder so ähnlich.

 

 

Hördauer 49:30 Minuten

And now her watch is ended

„Die Nacht zieht auf und meine Wacht beginnt.

Sie soll nicht enden vor meinem Tod.

Ich will mir keine Frau nehmen, kein Land besitzen, keine Kinder zeugen.

Ich will keine Kronen tragen und keinen  Ruhm begehren.

Ich will auf meinem Posten leben und sterben.

Ich bin das Schwert in der Dunkelheit.

Ich bin der Wächter auf den Mauern.

Ich bin der Schild, der die Reiche der Menschen schützt.

Ich widme mein Leben und meine Ehre der Nachtwache.

In dieser Nacht und allen Nächten, die da kommen.“

Game of Thrones – der Eid der Nachtwache

 

 

 

Diese Vereidigung der Männer von der Nachtwache drang neulich in mein Hirn, als ich morgens, pünktlich um 6.12 Uhr, den Aufzug Richtung heimatliches Bett betrat.

And now her watch is ended.

In diesem Fall stimmte es mehr als sonst, als ich diesen Satz zu meinem Herzenkollegen sagte. Mehr als „ended“. Quasi aus die Maus. Im besten Fall für immer.

 

Liebe Freunde der Notaufnahmeschwester,

mit dem morgigen Tag starte ich in eine neues, aufregendes, hoffnungsvolles Leben jenseits der „Mauern“ der Notaufnahme. Nach knapp 21 Jahren mach ich mich auf.

Ich mache mich auf, etwas Neues zu (er)leben, andere Erfahrungen zu sammeln, Horizonte entdecken und mit meiner Kreativität spielen zu gehen.

Ich habe gekündigt.

Irgendwo und irgendwann auf Twitter habe ich mal den schönen Tweed gelesen:

WILL ich das?

Will ICH das?

Will ich DAS?

(Sollte der Autor das lesen, bitte melde dich! Dann möchte ich dich feiern und dir danken für diese Sätze! Und deinen Namen hier nennen, auf dass dir Ru(h)m und Ehre winkt!)

Ruhm und Ehre dem Autor – hier das Orginal, mit freundlicher Genehmigung von @Mountain_lover

 

Die Antwort – für mich – auf diese Sätze war jedenfalls in vielerlei Hinsicht: Nein! Nicht so. Nicht mehr! Geht mir alle fort! Wer sich wundert über diese harschen Worte sei ein Hashtag wie #twitternwierueddel oder der Hashtag #Pflegenotstand empfohlen.

In „meiner“ Notaufnahme hat sich – gerade in den letzten Monaten – unfassbar viel verändert. Es wurde und wird strukturell und personell umgebaut, neu sortiert, modernisiert, aufgestockt und vieles mehr. Manches ist von der Idee weiter entwickelbar und gut, manches ist einfach Kopf-Tisch.

Vor 10 Jahren hätte ich vielleicht begeistert ob des möglichen Wandels mit jeder Menge Potenzial für Neubeginn begeistert die Ärmel hochgekrempelt.

Heute seufze ich angeödet.

Allein wenn ich die Worte „Personal- oder Kostenneutral sowie Arbeitskreis“ lese, zucken meine Augen wir bei Shaun dem Schaf. Oder ich blicke leicht fassungslos um mich wie dieses Schaf – Lama – Alpaka hier:

Sheep GIF - Find & Share on GIPHY

Draußen vor der Türe erzählen mir Kollegen von einer 1 : 30 Besetzung auf Station.

Die Grippe. Der Wolf. Das Lamm. Hurz! Irgendwas ist immer.

Auf die Frage zwecks einer Überlastung/Gefährdungsanzeige winken sie erschöpft ab. „Hatte wir schon alles gemacht. Die PDL sagt, woanders ist es auch so!“

Vielleicht muss wirklich der Pflegekarren mal so richtig an die Wand gefahren werden, bevor sich was tut. Aber natürlich erst, nachdem ein Arbeitskreis gebildet wurde. Zwecks der Prozessoptimierung und überhaupt. Wissta Bescheid, nech. Ist wichtig! Müssen wir erstmal so ein bis zwei Jahre und wöchentlich zusammensetzten und darüber diskutieren, warum um Himmelwillen die Pflege keine Lust mehr auf Pflege hat. Ging doch bisher auch!?

 

WILL ich das?

Will ICH das?

Will ich DAS?

 

Ich will es nicht mehr.

Ich will nicht mehr dabei sein, wenn sieben neue Kollegen auf einen Streich angelernt werden müssen. Ich will nicht mehr die Einzige sein, die alles Gipsen kann und gelernt hat über die Jahre, die Übersicht zu behalten.

Ich will nicht mehr die Mutti für die Ärzte sein. Die Verwanlungsfachangestellte, die sich zum Rapport einfinden muss, weil irgendeine Abrechnung von einem „Nicht EU-Bürger“ falsch aufgenommen wurde. Ich will nicht mehr jemand sein, der „da“ ist – aber eigentlich ist es auch wurscht ob ich es bin oder jemand anderes: Hauptsache, der Laden läuft und alle haben überlebt.

Man kann sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass die Sätze der Nachtwache von Games of Trones die Sätze der Pflege sein könnten.

Ich will auf meinem Posten leben und sterben.

Ich widme mein Leben und meine Ehre der Nachtwache.

In dieser Nacht und allen Nächten, die da kommen.“

Liest man all die Tweeds und Artikel und Posts, wundert man sich, warum das meine Kollegen landauf-landab mit sich machen lassen. Über Jahre. Zu scheiß Bedingungen. (Entschuldigt die Wortwahl. Sie war Absicht!) Also gibt es scheinbar doch eine Verpflichtung bis die Schicht ein Ende hat?  Oder ist es die Berufung, von der alle so gerne reden , dass einen an den Arbeitsbereich nagelt- auf Gedeih und Verderben, aber mit viel Herz?  Für viele mag das so stimmen. Möglich ist aber auch, dass vielen schlicht Alternativen fehlen – aus mannigfaltigen Gründen (Um auch mal dieses schöne Wort unterzubringen). Oder auch der Mut.

 

Für mich stimmt es nicht mehr. Veränderungen tun Not.

Und so packte ich mein(e)  Patiententüte Köfferchen in Form von 100.000 Erfahrungen, den Schabernack mit meinen Kollegen, sieben eigenen Kulis und drei Paar Schuhe, Kaffeepads und Notfallgummibärchen, einer Schachtel Zahnstocher (?), zwei Paar Socken, die mir eine Herzenskollegin schenkte und zog aus meinem Schrank aus.

 

Dieses Karriereziel habe ich zumindest bisher erreicht. Verbitterung liegt mir fern. Dazu bin ich zu realistisch. Und mit glücklicherweise mit Humor gesegnet. Es ist wie es ist. (Und wie es hoffentlich kommen muss, damit Veränderungen endlich einmal stattfinden (werden)).

 

Ab jetzt werde ich hoffentlich Senioren glücklich machen. Keine Pflege, aber Hege. Mit Zeit – einem Luxus in unsere Welt. Keine endlose Hetze mehr. Dafür Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, tolle Projekte – all das wartet in meinem Herzen darauf, losgelassen zu werden und auf fruchtbaren Boden zu fallen.

Kein Wochenenddienst. Keine Nachtschicht. Keine Urlaubspläne, bei dem man um Tage ringen muss. Kein aufgezwängter Dienstplan überhaupt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie sich das anfühlen mag – nach 30 Jahren im Schichtdienst. Nun werde ich keine Entschuldigungen mehr für Elternabende und sonstiges haben. Au weia. Gott-sei-Dank.

 

Es wird mir so vieles fehlen. So unfassbar vieles. Unendlich vieles.

 

Einer der Internisten, der nicht den Status „Ehemaliger Medizinstudent“ hatte (der Kenner wird wissen, wovon da die Rede ist), kam an meinem letzten Tag zu mir. Er herzte und drückte mich. Er bedankte sich für den Spaß den wir hatten und für vieles mehr. „Weißt du, Notaufnahmeschwester, ich hab soviel von dir gelernt – du warst wie eine Mutter zu mir!“

Sagen wir mal so: Aus der Nummer in der Wäschekammer bin ich dann wohl mittlerweile raus!

 

Bei meinem allerletzten Gips war ich etwas wehmütig.

„Wissen sie – das hier ist mein allerletzter Gips im Leben – wenn alles gut geht!“

„Warum?“, fragte der Patient interessiert. „Gehen sie in Rente?“

„Ich geh jetzt weinen!“ du Pfosten. Siehst du nicht mein glänzendes Haar? Meinen frischen, rosigen Teint? Den geschmeidigen Gang? Mein zugewandes, herzliches Wesen?

Freunde. Der Wechsel war/ ist also nötig. Ich passe mich quasi schon mal vorab meinem zukünftigen Klientel an. Wenn das nicht voller Arbeitseinsatz ist!

 

And now her watch is ended.

Und nun ist meine Wache zu Ende.

Und ich weine und lache gleichzeitig.

 

Wenn ihr mögt – ich habe noch 100 Geschichten im Kopf, die nur darauf warten, endlich geschrieben zu werden. Schichtdienst sucks. Aber jetzt habe ich ja eine neue Form der Tagesgestaltung. Wäre ich jetzt der Nerd, für den mich einige Kollegen halten, würde ich hier und jetzt eine Umfrage starten, ob ihr noch Lust auf wahre, ungeschminkte Geschichten aus der Notaufnahme habt.  Habt ihr?

Wat mutt dat mutt

Ein neuer Podcast. Hurra. Diesmal mit einem besonderen Gast (Quatsch. Alle meine Gäste sind besonders!)  meinem Papa.

img_20180312_1508384308685511872858796.jpg
Die Postkarte steht im Arbeitszimmer meines Vaters.

Ich nenne ihn „Zwischen Bypass und Brokkoli“.

Powered by WordPress.com. von Anders Noren.

Nach oben ↑